« Dieses mal werden die Clankatzen rennen. Sie können mir nichts anhaben, denn ich habe nichts mehr zu verlieren. » Monster

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Spielleitung

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BeitragDo Jul 12, 2012 9:17 am


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Windspiel

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BeitragSa Jul 21, 2012 1:25 am

Windspiel;;


»Du bist schuld, nur du allein«, die kalte Stimme drang in die Ohren der Kätzin, wie ein Kralle sich in das Fleisch einer Maus bohrte. Ein Fauchen ertönte. Es war weit entfernt, doch Windspiel konnte es zuordnen. Die Kätzin, die ihr für alles die Schuld gab, für jeden Tod, für jedes noch so kleine Unglück. »Du hast alles zerstört.« Windspiel versuchte verzweifelt sich von diesem Gedanken los zu reißen, doch diese kühle Stimme ging ihr nicht mehr aus den Gedanken. Blinzelnd öffnete die Graue die Augen. Sie fand nicht den Anblick schlafender Krieger vor, wie es eigentlich sein wollte. Da war nur diese sich weit ausdehnende Wiese, die vor ihr lag. Und es war dunkel, sehr dunkel. Stille brach ein. Kein Wind wehte ihr, keine Beute wühlte hier. Hier war nichts, außer gähnender Leere. Mit unruhigem Gewissen erhob Windspiel sich und ließ ihren Blick über das Gras schweifen, welches bewegungslos schien. »Welch ein grausamer Ort«, murmelte die Kätzin kaum hörbar. Doch anscheinend, hatte man sie doch vernommen, ihre Worte. »Und du bist schuld, dass wir hier jagen müssen«, fauchte eine vertraute, weibliche Stimme. Es war eine Stimme, die seit Monden in den Gedanken der Kriegerin wütete und ihr nicht mehr entgehen wollte. Diese ständigen Vorwürfe, diese unerträgliche Verachtung. »Lass mich in Ruhe! Ich trage keine Schuld! Wieso suchst du mich nur ständig heim? Du-du bist ein Monster!«
Mit vor Entsetzen geweitete Augen fuhr Windspiel zusammen. Es war ein Traum, wie sie es vermutet hatte. Einer von unzähligen Träumen, in denen ihre verhasste Mutter, sie heimgesucht hatte, um ihre vorzuwerfen, sie habe ihre Familie auf dem Gewissen. Mami, bitte! Quälende Gedanken raubten der NebelClan Kätzin seit Monden den Schlaf. Das war nicht gerecht. Tortur! Mit trägen Bewegungen, erhob Windspiel sich aus ihrem Nest im Kriegerbau und machte einen Buckel. Ihre Gliedmaßen waren steif geworden von der Kälte der Nacht und ihre Bettmaterial war völlig durchnässt vom Morgentau. Mit völliger Ignoranz durchquerte sie den Bau und verließ ihn. Es war ein kühler Morgen, der Nebel lag über dem Lager und Sonne war von Wolken bedeckt. Windspiel blickte gen Himmel. »Eine kurze Jagd wäre nicht schlecht. Ich werde Funkenstern nach der Morgenpatrouille fragen«, mit diesen Worten trabte die graue Kriegerin hinüber zum Bau ihres Anführers. Es war eine Sache der Höflichkeit und des Respekts, vorher nach ihm zu rufen. Den Bau ohne Erlaubnis zu betreten, das würde Widnspiel nicht mal in ihren Träumen wagen. Selbst wenn der SternenClan persönlich hinunter kommen würde und sie darum bitten würde. Die Kätzin räusperte sich und rief mit belegter Stimme: »Funkenstern? Kann ich mit dir reden?« Unruhig trat sie von einem Fuß auf den anderen und wartete auf eine Reaktion ihres Anführers.

{ träumt von ihrer Mutter || wacht auf || streckt sich || verlässt den Bau || blickt gen Himmel || will jagen || geht zu Funkensterns Bau || ruft ihren Anführer }

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Kieselbach




BeitragDi Jul 24, 2012 2:35 am

„Komm, lass uns spielen.“, miaute Kieseljunges und rannte zwischen den Beinen ihres Vaters umher um ihn zum Mitmachen zu bewegen, doch Lichtschweif schien nicht in der Stimmung und leckte ihr nur einmal liebevoll über die Ohren. „Ich kann nicht. Ich muss heute auf Jagdpatrouille. Es tut mir Leid, meine Kleine.“, sagte er und verschwand mit ein paar anderen Katzen zwischen den Büschen. Kieseljunges blieb bei ihrer Mutter und wartete den ganzen Tag auf ihren Vater. Doch als die Sonne hinter den Bergen versank, waren die aufgebrochenen Katzen immer noch nicht zurück und die kleine Kätzin wurde ungeduldig. „Mama, ich will mit Papa spielen. Wann kommt er denn wieder? Wieso dauert das so lang?“, quengelte sie und sah ihre Mutter fragend an. Efeuherz reagierte nicht. Sie starrte auf das Gebüsch hinter dem der Wald lag und in dem die Patrouille verschwunden war. Kieseljunges folgte ihrem Blick und entdeckte diese, wie sie langsam zurück zum Rastplatz des Clans gingen. Efeuherz brach zusammen. „Mama!“, kreischte Kieseljunges und versuchte, sie wieder aufzuwecken. Als die Katzen ankamen, erkannte die kleine Kätzin, dass zwei Krieger einen weißen Kater trugen, dessen schlaffer Körper über ihren Schultern hing. „Nein.“, murmelte sie, „Nein, nein. Papa! Neeeeiiiin!!!“ Dann wurde es dunkel. Die Gesichter der erschrockenen Katzen, ihre bewusstlose Mutter, die Berge und die Sonne verschwammen und verschwanden schließlich ganz.
Kieselbach schreckte hoch. Ihr war kalt. Eiskalt. Eine kühle Brise wehte in den Kriegerbau und fuhr durch ihr silbergraues Fell. „Ein Traum. Alles nur… ein Traum.“, flüsterte sie und setzte sich auf. Schon oft hatte sie diesen Traum gehabt. Eine Erinnerung, die sie nie ganz verarbeiten konnte. Ein Ereignis, das sie nie vergessen hatte. Der tote Körper ihres Vaters, seine letzte Berührung, seine letzten Worte: Es tut mir Leid, meine Kleine.
Kieselbach war immer „seine Kleine“ gewesen und sie hatte sich dadurch manchmal nicht ernst genommen gefühlt und sich aufgeregt, doch ihrem Vater hatte sie es nie austreiben können. Und in dem Moment, als ihr klar wurde, dass ihr Vater nie zurückkehren würde, sie nie wieder „meine Kleine“ nennen würde, da hatte sie ein Gefühl erfasst. Etwas, das sie sich so schrecklich klein fühlen ließ, dass sie in dem Moment vor einem Marienkäfer davongerannt wäre, in der Annahme, er wäre ein riesiges Monster, dass mit ihr das Gleiche machen würde wie mit ihrem Vater. Kieselbach wusch sich die Moosfetzen aus dem Fell und trat dann hinaus aus dem Kriegerbau. Es war nicht kalt. Es war warm. Die angenehme Wärme der Morgensonne, welche schon aufgegangen war. Trotzdem konnte es noch nicht sehr spät sein, denn die Sonne war noch weit von ihrem Höchststand entfernt. Ich muss mich irgendwie ablenken, dachte sie. Vielleicht jagen. Nein, das erinnert mich zu sehr an den Traum. Aber ich könnte an einer Grenzpatrouille teilnehmen. Sie trabte zu Funkensterns Bau und traf dort auf Windspiel. Die graue Kätzin trat unruhig von einer Pfote auf die andere. „Hallo Windspiel! Wartest du auch auf Funkenstern?“, begrüßte sie die Kriegerin und stellte sich neben sie.

{träumt vom Tod ihres Vaters | denkt über ihren Vater nach | steht auf | geht zu Funkensterns Bau | begrüßt Windspiel}

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Windspiel

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BeitragDi Jul 24, 2012 2:56 am

Windspiel;;


Windspiel wusste nicht recht, ob Funkenstern überhaupt in seinem Bau war, vielleicht war er bereits mit weiteren Kriegern unterwegs, um die Patrouille zu führen oder er war alleine auf der Jagd. Vielleicht unternimmt er auch nur einen Spaziergang durch den Wald, um klare Gedanken fassen zu können, durchdachte Windspiel jede Möglichkeit, die dazu führte, dass der Kater nun keine Antwort gab, damit sie seinen Bau betreten konnte. Als die Kätzin Schritte vernahm, wurde sie noch unruhiger und nervöser. Eine weitere Katze wollte sie jetzt eigentlich nicht sehen, sie wollte zu Funkenstern, allein! »Hallo Windspiel! Wartest du auch auf Funkestern?«, ertönte die vertraute Stimme einer Clankameradin. Kieselbach! Windspiel kannte die Kätzin nicht gut, jedoch wusste sie, dass sie sehr freundlich sein musste. Was sag ich da? Ich kenne hier keinen, stellte die schöne Kätzin in Gedanken fest. Anfangs wusste sie nicht einmal, ob sie antworten sollte. Aber eine innere Stimme rief sie zu Vernunft: Willst du ewig alleine sein? Ja, willst du das? Pah, du naiver Fellbeutel! Windspiel gewann an Selbstvertrauen, sie wollte dieser verächtlichen Stimme in ihrem Kopf die Stirn bieten und wandte sich Kieselbach zu. »Guten Morgen du Frühaufsteher«, es sollte humorvoll klingen, also lächelte die Kriegerin leicht, »Ja, ich möchte die Morgenpatrouille führen, aber Funkenstern scheint nicht da zu sein.« Windspiel war von sich selbst erstaunt, dass sie so offen sein konnte und sich auch mal wie eine normale Kätzin verhalten konnte, ohne dabei völlig verstört zu wirken. »Und wieso wartest du auf ihn?«, versuchte die Graue die Stille zu durchbrechen, um ein Gespräch anzufangen. Vielleicht lernte sie die Kätzin ja endlich besser kennen. Oder vielleicht hasst sie mich auch, wie alle anderen! Diese kalten Gedanken waren es, die die Kätzin immer so verunsicherten. Diese Verschlossenheit, abscheulich. Aber was sollte sie denn tun? Mörderin! Da war sie wieder, diese vertraute und zugleich feindselige Stimme, die sie in jedem Traum heimsuchte und täglich in ihren Gedanken wühlte, um ihr das Selbstbewusstsein zu nehmen, um sie zu schwächen, wie ein Junges ohne Mutter. Lass mich in Ruhe!, fauchte Windspiel diese Stimme in Gedanken an, wobei sie eine wütende Grimasse schnitt. Das musste wirklich komisch wirken für Kieselbach, doch das war der Kätzin momentan gleichgültig. Sie wollte nur, dass diese verdammte Stimme endlich Ruhe gab.

{ denkt nach || redet mit Kieselbach || fragt sie etwas || denkt wieder nach }

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Kieselbach




BeitragDi Jul 24, 2012 3:26 am

"Ich konnte nicht mehr schlafen. Hab schlecht geträumt. Deshalb bin ich schon wach!", erklärte Kieselbach und lächelte, obwohl sie Windspiels seltsame Grimasse irritierte. "Ich will auch bei der Morgenpatrouille mitmachen. Sonst habe ich hier momentan nichts zu tun. Allerdings weiß ich nicht ob Funkenstern da ist. Vielleicht ist er ja auch früh aufgestanden und jetzt irgendwo außerhalb des Lagers unterwegs. Wenn er nicht antwortet müssen wir warten.", fügte sie hinzu und setzte sich. "Funkenstern, bist du da?", rief sie in den Bau hinein und lauschte, ob irgendein Anzeichen des Anführers zu hören war, doch es blieb weiter still. Ungelduldig schlug Kieselbach mit dem Schweif und kratzte mit eingezogenen Krallen am Boden. Es juckte sie in den Pfoten, endlich etwas zu tun. Seit der Clan in seinem neuen Zuhause angekommen war, kam sie sich so nutzlos vor wie ein Schmetterling, der irgendwo im Lager herumflatterte und beschäftigten Kriegern auf die Nerven ging. Wo kann er nur sein?, fragte sie sich im Stillen und spähte in den Bau. Der Eingang war eng und darin war es dunkel, weshalb die Kriegerin so gut wie nichts erkennen konnte. Plötzlich knurrte ihr Magen und ihr fiel ein, dass sie seit gestern zu Sonnenhoch nichts mehr gegessen hatte. "Ich habe Hunger und Funkenstern meldet sich nicht. Magst du dir mit mir ein Kaninchen teilen?", fragte sie Windspiel schüchtern. Sie kannte die Kätzin nicht besonders gut, aber sie war ihr sympathisch und ein Kaninchen alleine zu essen wäre reine Verschwendung, denn sie wurde auch locker von der Hälfte der fetten Frischbeute satt. Unsicher blickte sie die Graue an und ging in Richtung Frischbeutehaufen, wo sie sich ein flaumiges Kaninchen schnappte und es Windspiel auffordern hinhielt. "Komm schon. Ich beiße nicht und du könntest ruhig ein paar Frischbeutestücke mehr vertragen.", meinte Kieselbach und lächelte.

{antwortet Windspiel | ruft Funkenstern | wird ungeduldig | schlägt vor, sich Kaninchen zu teilen}

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Windspiel

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BeitragDi Jul 24, 2012 3:49 am

Windspiel;;


Windspiel war irritiert, wegen der Freundlichkeit der Kriegerin. Immerhin kannten sich die beiden nicht, sie wussten gegenseitig den Namen der anderem, aber mehr auch nicht. Auf Patrouille waren sie gemeinsam gewesen und auch sonst gab es nichts, dass sie im geringsten dazu bewegt hatte, freundlich zueinander zu sein. Trotzdem genoss Windspiel den Respekt, den die Kätzin ihr brachte und die offene und herzliche art, mit der sie sie zu einem gemeinsame Frühstück einlud. Völlig in Gedanken versunken bemerkte die Graue plötzlich, dass sie noch gar nicht geantwortet hatte. Peinlich berührt nickte sie eifrig und trabte hinüber zum Frischbeutehaufen. Erschrocken musste Windspiel fest stellen, wie spärlich die Menge an Beute war. Sie nahm das letzte übrig geblieben Kaninchen von dem Rest der Beute und ging mit dem Fellbündel im Maul auf Kieselbach zu. »Wo sollen wir das essen?«, nuschelte sie mit dem Fell im Maul und konnte ein Lachen nicht unterdrücken, als sie fest stellte, wie dumm sie sich anhörte mit vollem Mund. Schwankend stand sie also vor Kieselbach und lachte. Sie lachte von Herzen. Seit Monden hatte die Kätzin nicht mehr so gelacht, nein, noch nie hatte sie so gelacht. Es klang so ehrlich, so frei. Das Feuer in ihr, dass in jedem Krieger sein musste, es entfachte sich zum ersten Mal und es war ein Feuerwerk aus Funken und grellem Licht. Diese Stimme, diese verächtliche Stimme, sie war nicht mehr da. Der Gedanke, sie sei eine Mörderin war in den Hintergrund gerutscht. Da war nur noch dieses seltsam ungewohnte Gefühl der Sicherheit, dass die Kätzin umgab. Sie schnippte Kieselbach gegen ihr Ohr und wies mit der Schwanzspitze auf einen sonnigen Platz am Rand der Lichtung. Ohne auf ihre Clankameradin zu warten, stapfte sie hinüber und legte sich mit dem Kaninchen nieder, um es endlich aus dem Mund nehmen zu können.

{ holt ein Kaninchen || redet mit Kieselbach || lacht || geht zu einem sonnigen Platz }

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Kieselbach




BeitragDi Jul 24, 2012 4:26 am

Kieselbach


Kieselbach lachte, aber weniger wegen Windspiels Stimme, die durch ein Maulvoll Fell wirklich lustig klang, als wegen der Tatsache, dass ihre Clankameradin einmal lachte. Es war ein echtes Lachen, aus vollem Herzen. Ein Lachen, bei dem man merkte, dass es ernst gemeint war und dass es ihr guttat. Sie wollte ihr gerade folgen, als sie merkte, dass um sie herum plötzlich ein ganzer Schwarm lästiger großer Fleischfliegen flog und sich auf das Kaninchen in ihrem Maul stürzte. Erschrocken und angeekelt ließ Kieselbach die Frischbeute fallen. Jetzt erst fiel ihr auf, dass das Tier einen seltsam fauligen Geschmack in ihrem Maul zurückließ und dass es furchtbar stank. „Igitt, Krähenfraß!“, fauchte sie und spuckte aus um den ekelhaften Geschmack loszuwerden. Als dies nichts half, rannte sie zurück in den Kriegerbau zu ihrem Nest und holte unter einem Büschel Moos, das daneben lag, zwei Minzblätter hervor. Die Kriegerin hatte immer ein paar auf Vorrat, da sie oft aufwachte und den Geruch von, im Traum gefressenen, verfaulten Frischbeutestücken, nicht loswurde. In solch einer Situation roch sie an den Blättern und es vertrieb die lästigen Rückstände der Träume. Bei Geruch half es, warum also nicht auch wenn sie den Geschmack nicht loswurde?! Schnell biss sie in die Blätter und zerkaute sie gründlich. Sie schmeckten bitter, aber nicht so schlimm wie sie gedacht hatte und sie erfrischten und überlagerten das Krähenfraßkaninchen. Noch während sie kaute trabte Kieselbach wieder hinaus auf die Lichtung und zu Windspiel, die bereits wartete. „Tut mir Leid, aber das war wirklich, wirklich ekelhaft. Warum haben wir Krähenfraß auf unserem Frischbeutehaufen? Eine Frechheit! Wir sollten vorher kontrollieren, ob das hier…“, sie deutete auf Windspiels Kaninchen, „…nicht auch verseucht ist.“ Kieselbach beugte sich darüber und schnüffelte ausgiebig daran, doch es gab keine Anzeichen von Fäulnis. Dieses Tier war völlig in Ordnung, aber das andere war es nicht und das bereitete ihr Sorgen. Wieso bringt ein Krieger Krähenfraß ins Lager? War es Absicht? Oder liegt es schon zu lange hier? Und wenn, dann frag ich mich wieso es niemand gefressen hat…

{lacht | bemerkt Fliegen auf Kaninchen | Kaninchen verfault | frisst Minzblätter gegen Geschmack | geht zurück zu Windspiel | überlegt, warum Krähenfraß im Lager ist}

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Splittersturm

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BeitragDi Jul 24, 2012 9:13 am

Splittersturm

Splitterjunges spürte all die warmen Körper neben ihr uns sah sich um. Überall waren Katzen um sie herum, viele Katzen und alle waren viel größer als sie selbst! Ihre Haut war aufgescheuert, ihr Pfoten wund, von dem steinigen Untergrund. Immer weiter wurde sie nach außen gedrängt, oder besser gesagt geschubst. Plötzlich war da die Kante, die Kante zu der bodenlosen Schulcht, wie die großen Krieger sie nannten. Das junge Kätzchen balancierte erst ziemlich geschickt - so fand sie - an der Kante entlang, aber dann bekam das Junge schon wieder einen Stoß in die Seite und ihre Pfoten glitten ab. Tapfer schloss das Kätzchen die Augen und wartete auf den Tod. Doch stattdessen spürte sie plötzlich Zähneim Nackenfell und roch den vertrauten Duft ihres Vaters ein. Und dann - endlich - spürte sie wieder festen Untergrund unter den Pfoten. Dankbar sah sie über du Schulter zu ihrem Vater, von dem aber nurnoch eine Pfote zu sehen war. »Papa! Nein!«, schrie die Rote verzweifelt und sprang zu der Stelle wo die Pfote war. Aber es war schon zu spät, die Pfoten verschwanden aus ihrem Blickfeld und ein gellender Schrei zerriss die Luft.

Schweißgebadet wachte Splittersturm auf. Warum muss ich das in letzter Zeit immer und immer wieder träumen? Die Realität war doch schon hart genug..., dachte sich die rotweiße Kätzin verzweifelt. Es war schon lange her gewesen, als dieser Tag gewesen war, aber manchmal suchten sie die Erinnerungen heim. Und das in letzer Zeit ziemlich oft. Ich glaub ich geh mir mal die Beine vertreten, dass hilft bestimmt. Vielleicht kann ich mich ja einer Jagd- oder Grenzpatroullie anschließen, mal schauen. Langsam setzte sich die Kätzin auf, schüttelte und streckte sich. Dnan trottete sie aus dem Kriegerbau, darauf bedacht auf keine Schwänze oder sonstiges zu steigen. Draußen angekommen blinzelte ihr die Sonne entgegen und Splittersturm streckte sich genüsslich unter der Wärme. Anschließend schaute sie sich auf der kleinen Lichtung um und entdeckte Kieselbach und Windspiel zusammen essen. Sie schienen sich gerade gut zu verstehen, deswegen wollte die Kätzin nicht stören. Denn meist war sie ein Stimmungskiller und Windspiel , die Neue, schien sich gerade eine Freundin zu machen. Und sonst war sie Lichtung wie leer gefegt. Kein Wunder, es ist schließlich ziemlich früh morgens. Also beschloss Splittersturm allein ins Territorium zu gehen und zu jagen. Sie brauchte sowieso mal Zeit für sich allein. So trabte sie über die Lichtung in Richtung Ausgang des Nebelclanlagers. [i]Eigentlich sollte ich ja Funkenstern um Erlaubnis fragen, aber naja, ist jetzt auch egal. Es scheint ja sowieso so, als schläft er noch, sonst hätten die beiden shcon längst was zu tun. Noch einmal sah sie über die Schulter und nahm das Lager ins Visier. Es ist alles so ruhig und friedich hier...und so wunderschön! Hach, wäre Papa nur da..., waren ihre letzten Gedanken, dann verschwand sie im Ginstertunnel.

Territorium-->

{träumt || denkt nach || schaut über Lichtung || beschließt allein jagen zu gehen}
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Windspiel

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BeitragDo Okt 18, 2012 4:42 am

Windspiels letzte Worte

Windspiel sah mit leerem Blick über die Lichtung des Lagers. Die Gerüche des Walds und ihres Clans schienen ihr plötzlich so fremdartig und anders. Eine schwere Last breitete sich über ihrem Herzen aus und ihr stockte der Atem. Sie versuchte dieses Gefühl der Sehnsucht zu unterdrücken. Sie sehnte sich nicht wie andere Krieger danach zu jagen, sie wollte allein sein, ohne jegliche Art von Pflichten. Die Patrouillen fielen ihr von Mal zu Mal schwerer, die Katzen um sie herum, die Verpflichtung zu jagen und zu kämpfen. Die Zeit im Clan kam ihr jeden Herzschlag länger vor. Seufzend stand die graue Kriegerin auf.
»Ich gehe kurz zu Funkenstern«,miaute sie zu Kieselbach, ich muss mit ihm reden. Ohne auf eine Antwort zu warten, machte sie sich auf den Weg zu dem Bau ihres Anführers. Sollte sie es wirklich wagen?
Viel zu verlieren habe ich nicht. Mit trägen Schritten stapfte sie weiter und wartete vor dem Bau.
»Funkenstern?«, rief die Graue scheu.
Sie zitterte, war nervös. Die Angst, wegen der Reaktion des Katers machte der Kätzin schaffen. Würde er sie gehen lassen? Unruhig peitschte die Kätzin mit dem Schweif hin und her. Noch einmal rief sie den Namen von Funkenstern.
Hauskätzchen...

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